| Die Motoren der Baureihen
M 28 bis M 80 bezeichnen permanenterregte Kollektormotoren. Bei
Gleichstrommaschinen diesen Typs wird das Erregerfeld im Stator
durch den Einsatz von Dauermagneten aufgebaut. Die Kommutierung
erfolgt mechanisch durch ein System aus Bürsten und einem auf der
Rotorwelle rotierenden Kollektor.
Das charakteristische
Verhalten eines permanenterregten Gleichstrommotors wird durch das
skizzierte Kennlinienfeld beschrieben. Strom und Drehzahl sind linear
Abhängig vom Drehmoment. Durch die Ankerwicklung sind die jeweiligen
Steigungen der Geraden festgelegt und können nicht unabhängig voneinander
beeinflußt werden. Die Leerlaufdrehzahl verhält sich proportional
zur Versorgungsspannung. Dadurch ergibt sich durch eine Änderung
der am Motor anliegenden Spannung eine Parallelverschiebung der
Drehzahlkennlinie. Die Kennlinie des Stroms bleibt davon unberührt.
Neben den hier vorgestellten Standardtypen bieten wir Ihnen auch
den für Sie optimalen Motor mit bedarfsgerecht angepaßter Ankerwicklung.
Durch Bildung des Quotienten aus der an der Motorwelle mechanisch
angebenener Leistung M*ω
und der vom Motor aufgenommenen
elektrischen Leistung U*I berechnet sich der Wirkungsgrad η
des Motors. Betrag und Lage des Maximums der Wirkungsgradkurve werden
im wesentlichen von der Baugröße des Motors, der Betriebsspannung
und den Ankerwiderstand beeinflusst. Die bürstenbehafteten
Motoren arbeiten im Bemessungspunkt mit maximalem Wirkungsgrad.
Bei Sonderentwicklungen werden mindestens 90% des maximal möglichen
Wirkungsgrades erreicht.
Der permanenterregte Gleichstrommotor ist aufgrund seines linearen
Kennlinienfeldes ein anpassungsfähiger und gut regelbarer Antrieb.
Bei einem beliebigen Drehmoment kann der Motor mit unterschiedlichen
Spannungen betrieben werden.
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